Brendan P. Kehoe
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Dieser Leitfaden, "Zen und die Kunst des Internets", verfasst von Brendan P. Kehoe, dient als grundlegende Ressource für unerfahrene Benutzer, die sich mit den Komplexitäten des Internets auseinandersetzen. Er zielt darauf ab, betriebssystemneutral zu sein und wesentliche Informationen zu liefern, ohne auf systemspezifische Details einzugehen. Das Buch ist als Nachschlagewerk und Ausgangspunkt für Erkundungen konzipiert und bietet genügend Wissen, um Benutzer zu ermutigen, die spezifischen Möglichkeiten ihrer lokalen Systeme zu erlernen. Der Text beginnt mit der Erklärung grundlegender Konzepte von Netzwerkadressen und beschreibt die Struktur von Domainnamen (com, edu, gov, mil, net, org) und länderspezifischen Domains. Er stellt den Fully Qualified Domain Name (FQDN) und das Konzept der Internet-Nummern (IP-Adressen) vor und erklärt deren Struktur und den Prozess der Namensauflösung in Nummern durch Dienste wie DNS. Das Buch unterscheidet zwischen verschiedenen Netzwerken wie dem Internet (ein Netzwerk von Netzwerken, das TCP/IP verwendet), UUCP (Unix-to-Unix Copy Program) und BITNET und beschreibt auch die verwendeten physischen Verbindungen wie Standleitungen und Modems. Ein bedeutender Teil des Leitfadens widmet sich der elektronischen Post (E-Mail), erklärt E-Mail-Adressen, den Unterschied zwischen Internet- und UUCP-Formaten und die Verwendung von Symbolen wie '@' und '!'. Er beschreibt die Struktur eines E-Mail-Headers, einschließlich Feldern wie 'From:', 'Received:', 'Date:', 'To:', 'Subject:' und 'Message-Id:'. Der Umgang mit zurückgesendeter Post und die Funktion von Mailinglisten und Listservern werden ebenfalls behandelt. Der Leitfaden befasst sich dann mit dem File Transfer Protocol (FTP) und erklärt anonymes FTP als Methode für den öffentlichen Dateizugriff. Er erläutert grundlegende FTP-Befehle wie 'ftp', 'dir', 'cd', 'get' und 'put' und unterscheidet entscheidend zwischen ASCII- und Binärübertragungsmodi, um Datenkorruption zu verhindern. Auch die Etikette bei der Nutzung von FTP wird diskutiert, wobei die rücksichtsvolle Nutzung von Netzwerkressourcen betont wird. Weitere Erkundungen befassen sich mit Diensten wie archie, einem Abfragesystem zum Auffinden von Dateien auf anonymen FTP-Sites, und Usenet-Newsgroups, wobei deren Struktur, Verbreitung, Erstellung und die Bedeutung der Netiquette erläutert werden. Der Text klärt, was Usenet ist und, was noch wichtiger ist, was es nicht ist, und räumt mit häufigen Missverständnissen auf. Er berührt verschiedene Usenet-Hierarchien (comp, misc, sci, soc, talk, news, rec, alt, gnu, biz) und die Unterscheidung zwischen moderierten und unmoderierten Gruppen. Der Leitfaden stellt auch Telnet vor, ein Protokoll für Fernverbindungen zu Maschinen, und diskutiert dessen Nutzung, Ports und Anwendungen wie den Zugriff auf öffentlich zugängliche Bibliothekskataloge und Bulletin-Board-Systeme. Mehrere andere Werkzeuge und Dienste werden vorgestellt, darunter Finger (für Benutzerinformationen), Ping (zur Überprüfung der Systemkonnektivität) und Talk (für Echtzeitgespräche). Datenbanken und kommerzielle Dienste werden ebenfalls kurz erwähnt, ebenso wie Ressourcen zur weiteren Informationsbeschaffung wie der Internet Resource Guide und RFCs (Requests for Comments). Schließlich behandelt das Buch Themen, auf die neue Benutzer häufig stoßen werden, wie den Vorfall mit dem Internet-Wurm und die Bedeutung von Organisationen wie der Association for Computing Machinery (ACM) und Computer Professionals for Social Responsibility (CPSR). Es schließt mit der Aufforderung an die Leser, Verbesserungen am Leitfaden vorzuschlagen, und gibt Kontaktinformationen für Feedback und zukünftige Updates an, wobei betont wird, dass das Internet eine sich ständig weiterentwickelnde Entität ist.