Frederick Douglass
English
Frederick Douglass' Erzählung beschreibt sein frühes Leben als Sklave in Maryland. Geboren in die Knechtschaft, erlebte er die brutale Trennung von seiner Mutter und die harten Realitäten des Plantagenlebens, einschließlich der Zeugenschaft und Erleidung gewaltsamer Strafen. Er berichtet von seiner Zeit in Baltimore, wo seine Herrin ihn anfangs lesen lehrte, eine Tat, die sein Herr, Hugh Auld, verbot. Douglass lernte, dass Lesen und Schreiben ein Weg zur Freiheit war und nutzte strategisch verschiedene Mittel, darunter den Tausch von Gefälligkeiten mit weißen Jungen, um sich selbst zu bilden. Er schildert die entwürdigenden Zustände der Sklaverei, die willkürliche Grausamkeit der Sklavenhalter und die Heuchelei religiöser Sklavenhalter. Douglass berichtet von seinen Erfahrungen mit mehreren Herren, darunter Captain Anthony, Mr. Hopkins, Mr. Austin Gore und Mr. Edward Covey. Seine Zeit mit Covey war besonders brutal und von ständigen Schlägen geprägt, gipfelte aber in einem entscheidenden Akt des Widerstands, bei dem Douglass zurückschlug und so seinen Sklavenstatus in ein Gefühl des Selbstbesitzes und der Entschlossenheit zur Freiheit verwandelte. Danach wurde Douglass wieder zu seinem Herrn geschickt, um wieder bei den Aulds in Baltimore zu leben, wo er das Handwerk eines Schiffszimmermanns erlernte. Obwohl er Lohn verdiente, musste er alle seine Einkünfte seinem Herrn überlassen. Diese Ungerechtigkeit befeuerte seine Entschlossenheit zur Flucht. Im Jahr 1838 floh Douglass erfolgreich nach New York City, eine gefährliche Reise, die er allein unternahm und auf seinen Verstand und einen starken Willen zum Überleben angewiesen war. Später heiratete er Anna Murray, änderte seinen Namen in Douglass und ließ sich in New Bedford, Massachusetts, nieder. Er wurde ein prominenter Abolitionistenredner und teilte seinen eindringlichen Erfahrungsbericht über die Sklaverei, um deren Schrecken aufzudecken und sich für die Emanzipation einzusetzen.