Thomas Mann
German
Der Roman schildert den Verfall der Familie Buddenbrook, einer wohlhabenden Lübecker Kaufmannsfamilie, über vier Generationen hinweg. Die Geschichte beginnt mit Johann Buddenbrook, einem angesehenen Konsul und Geschäftsmann, und seiner Frau Antoinette, die den Höhepunkt des Wohlstands und des gesellschaftlichen Ansehens der Familie darstellen. Ihr Sohn, Johann 'Jean' Buddenbrook, erbt das Geschäft, ist aber weniger fähig und stärker sentimental als sein Vater. Sein Sohn, Thomas Buddenbrook, versucht, den geschäftlichen Erfolg und die gesellschaftliche Achtung der Familie aufrechtzuerhalten und navigiert durch eine sich verändernde Welt von Geschäften und gesellschaftlichen Erwartungen. Die Erzählung verfolgt die allmähliche Erosion des Familienvermögens und Einflusses, gekennzeichnet durch einen Rückgang der Geschäftstüchtigkeit, eine Verlagerung von künstlerischen und intellektuellen Bestrebungen über kaufmännische, sowie durch interne familiäre Konflikte. Die jüngeren Generationen kämpfen darum, sich an die veränderten Zeiten anzupassen, was zu finanziellen Schwierigkeiten und moralischen Kompromissen führt. Der Roman thematisiert sozialen Wandel, den Konflikt zwischen Handel und Kunst, das Vergehen der Zeit und den unausweichlichen Verfall von Familienvermögen und Traditionen über Generationen hinweg.