Dr. Jonathan Swift
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Jonathan Swifts "Ein bescheidener Vorschlag" ist ein satirischer Aufsatz, der sich mit der katastrophalen Armut und Überbevölkerung im Irland des 18. Jahrhunderts befasst. Der Autor beginnt mit der Beschreibung der elenden Zustände der Armen, insbesondere der zahlreichen Bettler mit ihren Kindern, die eine Last für ihre Eltern und den Staat darstellen. Er stellt fest, dass diese Kinder oft zu Dieben heranwachsen oder auswandern, um für ausländische Anliegen zu kämpfen oder versklavt zu werden. Swift kritisiert dann verschiedene bestehende Vorschläge zur Linderung der Armut und findet sie alle unzureichend. Er schlägt seine eigene "bescheidene" Lösung vor: dass die verarmten Iren ihre einjährigen Kinder besser an die Reichen verkaufen würden. Er rechnet vor, dass von den 120.000 Kindern, die jährlich armen Eltern geboren werden, 100.000 im Alter von einem Jahr zum Verzehr verkauft werden könnten, was einen beträchtlichen Gewinn für die Nation bringen und die Belastung für die Eltern verringern würde. Er beschreibt im Detail, wie diese Kinder, die ein Jahr alt etwa 28 Pfund wiegen, auf verschiedene kulinarische Weise zubereitet werden könnten, und schlägt vor, sie wären eine Delikatesse für die Reichen. Er schlägt sogar vor, dass die Haut für Handschuhe und Stiefel verwendet werden könnte und dass diese Praxis die Anzahl der Papisten im Land reduzieren würde, was er als nationalen Vorteil ansieht. Der Vorschlag wird mit weiteren Begründungen fortgesetzt, wie z. B. den wirtschaftlichen Vorteilen dieses neuen "